Die ganze Welt dreht sich um mich…

Der Song von Falco geht immer noch ins Ohr… Und irgendwie steckt ja auch ein wenig Wahrheit drin. Sind wir nicht alle unsere uns wichtigsten Personen? 

Und ist das nicht auch gut so? 

Auch im Flugzeug bekommen wir regelmäßig zu hören: „Bevor Sie anderen helfen, setzen Sie sich zuerst die Maske auf!“
Wenn wir uns nicht um uns selbst kümmern, wie sollen wir uns denn dann um andere kümmern? Sind wir selbst nur mir halber Kraft unterwegs, ist es uns doch gar nicht möglich, andere energievoll und mit Drive zu unterstützen. 

Als Führungskräfte sind wir für andere da. Wir kümmern uns um andere. Zumindest ist das ein Teil meines Verständnisses. Ich nenne es immer gerne „Leistung ermöglichen“. Also ein Umfeld schaffen, in dem Leistung und ja, sogar Bestleistung möglich ist. Also kümmere ich mich um meine Leute und um alles, was da so drumherum passiert. 

Und manchmal ist Leadership auch ein harter Job. Denn dem oder der einen oder anderen passiert es, dass er / sie sich selbst vergisst. Sich hinten anstellt. Das nimmt, was übrigbleibt.

Ein Beispiel: 
In Zeiten von (Achtung! Das böse C-Wort!) Corona hatte ich bis zu 14 Meetings am Tag. Eines folgte dem nächsten. Dazwischen nicht mal Zeit für die Getränkerückgabe. Gegessen wurde – wenn überhaupt – irgendwie in den Anfangsminuten, wenn noch nicht alle im virtuellen Meetingraum waren und sich leichter Smalltalk (oder betroffene Stille) breitmachte. War das gesund? Sicher nicht. War das notwendig. Ja, für meine damalige Einschätzung war das notwendig. Heute sehe ich das etwas anders…egal.

Also, zurück zur Selbstfü(h)rsorge: Wo anfangen?

Für andere da sein – Ja! Die Probleme der anderen lösen – Nein! Du bist nicht in der Führungsrolle, um die Probleme anderer zu lösen. Du bist dort, um andere zu befähigen, ihre Probleme selbst zu lösen. Jetzige und zukünftige Probleme.

Sich helfen lassen. Vor allem in operativen Themen hast du ein Team aus Experten. Du musst nicht alles wissen. Du musst jedoch wissen, wer was kann. Und wer dir helfen kann. Du kennst das Gefühl, wenn du anderen helfen kannst. Also, warum lässt du nicht auch deinem Team dieses Gefühl erleben.

Gegenseitiges Vertrauen stärken. Nicht alles muss kontrolliert werden. Nicht alles muss korrigiert werden. Nicht alles muss kritisiert werden. Lege den Fokus auf die Dinge, die euch als Team voranbringen. Viele andere, kleine Dinge erledigen sich damit.
 
In welchen Situationen vergisst du dich und stellst dich hinten an?
Wäre es denn nicht an der Zeit, dir dieselbe Aufmerksamkeit zu schenken, die du anderen schenkst?
 
Mit allen guten Wünschen und maximalen Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

Die High Drive Dailys gibt’s auch direkt per E-Mail in dein Postfach oder in unserer Leadership & Excellence Community.
Kein Daily mehr verpassen, noch vor allen anderen lesen und Impulse holen! 

Du willst die Dailys per E-Mail? Das geht hier:
Du willst die HIGH DRIVE Dailys und noch viel mehr in unserer Community lesen? Das geht hier:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen