Ohne Einfluss bist du überflüssig
Was ist dein Job als Führungskraft?
„Ich muss KPI pflegen und dafür sorgen, dass sie eingehalten werden.“
„Ich muss Ergebnisse liefern und Ziele erreichen.“
„Ich muss Mitarbeitergespräche führen.“
„Ich muss an Meetings teilnehmen.“
„Ich muss für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit sorgen.“
„Ich muss viele Dinge managen. „
Und so weiter. Alles wahrscheinlich richtig.
Doch die ursprüngliche Frage zielt tiefer.
„Was ist dein Job als Führungskraft?“
Einfluss ausüben. Menschen beeinflussen.
Klingt erst einmal vielleicht sogar verwerflich. Doch im Kern ist es genau das.
Einfluss ausüben – das hat nichts mit Machtgehabe und Autorität zu tun.
Ein Baby hat mehr Einfluss auf die Eltern als jemand anders. Dabei ist sich das Baby noch nicht einmal der Führungsrolle bewusst, die es innehat. Trotzdem sagt es, wo es langgeht, wann geschlafen wird, wann nicht, wann gegessen wird, wann nicht.
Als Leader übst du Einfluss auf die Menschen in deinem Umfeld auf. Und bestenfalls positiven Einfluss.
Du beeinflusst den Weg zum positiven, zum erstrebenswerten Zustand der Zukunft. Einfluss muss nicht von oben herab passieren. Du bist Begleiter auf dem Weg. Du musst nicht vorne weggehen und andere mitziehen. Du musst auch nicht hinterhergehen und andere antreiben. Bestleistung wird auf Augenhöhe erzielt. Die besten Gespräche finden auf gleicher Höhe statt. Dann ist die Distanz, welche überwunden werden muss, gering.
Sei sichtbar für deine Leute. Zeige Präsenz. Ermögliche Leistung. Schaffe ein Umfeld, in der Bestleistung möglich ist. Sorge für Wirksamkeit.
Wie steht es um deinen Einfluss?
Wenn die Führungsrolle eine Wahl wäre – würdest du von deinen Leuten wieder in die Rolle gewählt werden (weil du sie positiv beeinflusst)?
Mit allen guten Wünschen und maximalen Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

