Vom Problembaden und der Lösungsorientierung

Ich bin ein großer Freund von Problembaden. Nicht weil ich durchwegs negativ eingestellt bin und immer nur Probleme sehe. Ganz im Gegenteil.

Vielmehr liegt es an meiner mir innewohnenden Meinung: Du kannst Dinge, Systeme, Prozesse und eben auch Probleme nur verändern, wenn du sie verstanden hast.

Du kannst nicht ändern, was du nicht verstehst!

Genau darum bin ich der Meinung, du musst auf den Kern des Problems vordringen. Die Ursachen erkennen, die dazu führen, dass etwas nicht so läuft, wie du es dir vorstellst. Und bei Konflikten – eben nach dem „Warum“ suchen. 

Ein Problem ist ja auch nur ein Ergebnis, das von deinen Vorstellungen des Ergebnisses abweicht. Und dafür muss es ja Gründe geben. Denn Symptome sind nur die Anzeichen dafür, dass etwas nicht passt.
 
Ein Beispiel: 
Wenn ich Kopfschmerzen habe, kann ich Kopfschmerztabletten nehmen. Das bekämpft die Symptome und ich habe in kurzer Zeit für kurze Zeit weniger oder keine Kopfschmerzen mehr.
Ich könnte aber auch aufhören, meinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. Das wäre dann die Ursache – sollte ich nicht diese bekämpfen oder abstellen? Denn auch dann habe ich in kurzer Zeit aber dafür für längere Zeit keine Kopfschmerzen mehr.
 
Treten wir nun einen Schritt zurück und denken über die Lösungsorientierung nach. 

Kurzfristige Ergebnisse oder langfristige Erfolge?

Ist meine bevorzugte Lösung die, dass ich kurzfristig keine Symptome mehr zeige, dann sind Kopfschmerztabletten die schnellere Wahl. Ich muss auch viel weniger Problembaden – also mich viel weniger mit dem Problem beschäftigen. Und auch die Lösung bedeutet für mich viel weniger Aufwand. Mund auf, Tablette rein, Wasser nach, Mund zu.

Ist meine bevorzugte Lösung jedoch, dass ich:

Verstehe, wie der Prozess aussieht, der das Problem beinhaltet,
Verstehe, wie die Dynamiken sind, die mit anderen Prozessen bestehen,
Verstehe, wie genau es zu dem Problem kam und was die Kernursachen sind,

dann ziehe ich mir lieber schon einmal die Schwimmsachen an – das Problembad ist schon eingelassen.

Es ist jedoch deine Entscheidung, nur den großen Zeh ins Wasser zu halten, oder ganz einzutauchen. Und für Menschen, die weder Wasser noch Problembäder mögen, kann dies keine schönen Erfahrungen beziehungsweise schöne Erkenntnisse liefern. 
 
Welches Problembad hat dir schon einmal die Augen geöffnet und du hast aufgehört, deinen Kopf gegen die Wand zu schlagen – also die echten Kernursachen bekämpft?
Wie sahen deine Erfolge damit aus?

Schreibe es gerne in die Kommentare.
 
Mit allen guten Wünschen und maximalen Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

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