Wenn die Ressourcen nicht zur Aufgabe passen – So überträgst du Aufgaben richtig!
„Hier hast du eine Nagelfeile und eine Büroklammer. Die Großwartung unseres Verpackungsroboters ist fällig!“
Wenn Aufgabe und zugeteilte Ressourcen nicht zusammenpassen, kannst du nicht erwarten, dass diese zufriedenstellend erledigt wird.
Oft erlebe ich, wie zwar wild Aufgaben delegiert werden. Man hat ja schließlich auch gelernt, Delegation ist gut. Delegation fördert Wachstum. Delegation entlastet.
Unzureichende Delegation hingegen ist schädlich. Schädlich für Teams und Aufgaben.
Und wer Delegation nur als das Abschieben unliebsamer Tätigkeiten betrachtet, der glaubt auch, dass Schokolade und Gummibärchen dasselbe sind.
Delegation ist immer als Paket zu betrachten. Im Paket ist neben der eigentlichen Aufgabe auch der Spielbereich, in dem sich der Mitarbeiter frei bewegen darf. Hier werden Entscheidungs- und Handlungsbefugnisse eingeräumt. Und: Auch die Handlungsverantwortung mitgegeben. Erst wenn das Paket geschnürt ist, macht die Übertragung Sinn. Denn plötzlich ergibt es auch wirklich „Sinn“.
Hier ein paar Anregungen, um das Paket zu schnüren:
Warum ist die Aufgabe überhaupt wichtig?
Wie sieht das erwartete Ergebnis aus?
In welchem Rahmen (Ressourceneinsatz) darf der Mitarbeiter Entscheidungen eigenständig treffen?
Hat der Mitarbeiter die Kapazität, um das Paket anzunehmen, oder muss neu priorisiert werden?
Ist der Mitarbeiter dazu befähigt und bereit, die Verantwortung über seine Entscheidungen und sein Handeln zu tragen?
Wie genau soll der Informationsfluss geregelt sein?
Diese Anregungen können pro Aufgabe neu geschnürt werden. Das ist eine Möglichkeit.
Oder aber, du klärst bereits im Vorfeld und aufgabenübergreifend die Befugnisse.
Egal wie… wie schnürst du deine Pakete?
Mit allen guten Wünschen und maximalen Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

