Wenn du in den Spiegel schaust und dir nicht gefällt, was du siehst, dann wechsle nicht den Spiegel
Als Führungskraft stehst du ständig unter Beobachtung. Die Augen deiner Mitarbeitenden sind auf dich gerichtet – ob du willst oder nicht.
Deine Leute beobachten dich:
Wie verhält er / sie sich bei Diskussionen?
Wie verhält er / sie sich bei einem Konflikt?
Hier liegt ein Stück Müll – hebt er / sie ihn es auf oder lässt er / sie es liegen?
Sagt er / sie guten Morgen oder nicht?
Und das sind jetzt nur die kleinen Dinge im Leben einer Führungskraft, die beobachtet und nachgeahmt werden.
Nachgeahmt darum, weil du als Führungskraft Vorbildfunktion besitzt. Menschen spiegeln dein Verhalten, weil sie denken, es ist richtig und erstrebenswert.
Wenn also deine Abteilung und die Arbeitsplätze komplett überladen und unordentlich sind, schau mal auf deinen Schreibtisch.
Wenn dein Team nichts mehr eigenständig entscheidet – entscheidest du denn eigenständig? Und: Lässt du dein Team eigenständig entscheiden?
Wenn deine Mitarbeitenden immer unpünktlich zum Meeting erscheinen – merkst du, dass sie zu spät kommen, oder bist du immer der / die Letzte und alle sind schon da…?
Mitarbeitende sind in vielen Fällen das Spiegelbild (vielleicht nicht deiner Seele, aber) deines beobachtbaren Verhaltens.
Und genau deshalb macht es keinen Sinn, den Spiegel zu wechseln, wenn dir nicht gefällt, was du siehst.
Beginne lieber am Motiv zu arbeiten.
Mit allen guten Wünschen und maximalen Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

