Wer hat Angst vor der Leistungsbewertung? 3 Schritte, um das Beste daraus zu machen
Leistungsbeurteilungen sind für beide Parteien nicht immer einfach. Sowohl für die Person, die beurteilt wird, als auch für den Beurteilenden.
Ganz schnell kann böses Blut entstehen. Und anstatt aus diesem Werkzeug das Beste für beide Seiten herauszuholen, ist die eine Seite ungerecht und viel zu fordernd, die andere Seite enttäuscht und demotiviert. Eine win-win-Situation sieht anders aus.
Hier sind drei Schritte, um aus diesem Werkzeug (ja es ist nun mal sehr sehr weit verbreitet in den Unternehmen) das Beste herauszuholen:
Fordere deine Mitarbeitenden bereits im Vorfeld und regelmäßig dazu auf, sich selbst Gedanken über deren inneren Antrieb zu machen. Wie ist deren Selbsteinschätzung zu gewissen Themen. Fordere ein „Über-sich-nachdenken“. Diese Selbsterkenntnis öffnet oft Augen.
Fordere deine Mitarbeitenden dazu auf, die Ursachen von ihren Erfolgen zu erkennen. Also was hat sie dazu befähigt, ausgezeichnete Leistung abzuliefern. Die Kenntnis darüber verschafft euch die Möglichkeit, ein Umfeld zu schaffen, das wiederholt Leistung und sogar Bestleistung ermöglicht. Die Kenntnis der Faktoren befreit den Erfolg vom Zufall und schafft ein wiederholbares System.
Fordere deine Mitarbeitenden dazu auf, Verbesserungspotenziale zu erkennen. Was lief also in der Vergangenheit nicht so, wie es eigentlich laufen hätte sollen? Und vor allem: Welche Ursachen liegen zugrunde? Welche Learnings kannst du daraus ziehen, um diese Faktoren in der Zukunft gezielt zu steuern?
Und da wäre noch eine Sache: Wenn die ehrliche Motivation hinter der Leistungsbewertung das wirkliche Entwickeln und Voranbringen des Mitarbeitenden ist, dann macht dies die Bewertung für beide Seiten deutlich einfacher.
Wie steht es um deine Einschätzung zur Leistungsbewertung? Fluch oder Segen? Schreib gerne einfach eins der beiden Wörter in die Kommentare.
Mit allen guten Wünschen und maximalen Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

