Wer zurückbleibt, wird zurückgelassen – alter Piratenkodex
Nicht nur auf dem Schiff, auch in Unternehmen gilt dieses ungeschriebene Gesetz.
Wenn Führungskräfte „Karriere machen“, die Karriereleiter hochsteigen, den nächsten Schritt auf ihrem Weg des Erfolges gehen (oder wie auch immer man das nennen mag), dann bleibt jemand zurück. Oder sogar viele.
Deren ehemalige Mitarbeitende. Deren Teams. Also genau die, deren unermüdlicher Einsatz und Leistung genau dazu geführt haben, dass sie jetzt da stehen, wo sie stehen – also vielmehr stehen geblieben sind.
Wieder ohne Führungskraft. Wieder da, wo sie vor 2, 3, 5 Jahren zurückgelassen wurden. Das ist die Schattenseite des Aufstiegs.
Für die Mannschaft beginnt nun wieder alles von vorne.
Eine neue Führungskraft. Wieder alles erklären. Abläufe zeigen. Einstiegsgespräche. Sich auf neue Verhaltensweisen einstellen. Neue Erwartungen. Andere Dynamiken.
Es ist also nicht alles Gold, was glänzt. Auch wenn der Aufstieg der Führungskraft so glänzend aussieht. So ist dieser Aufstieg doch irgendwie für zwei Teams wieder mit enormem Aufwand verbunden.
Denn irgendwie bekommen doch mit einem Aufstieg einer Führungskraft schließlich doch zwei Teams einen neuen Vorgesetzten.
Da darf man sich doch ein bisschen zurückgelassen fühlen, oder?
Mit allen guten Wünschen und maximalen Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

