Warum Geisterspiele nicht auf Top-Niveau stattfinden
Erinnerst du dich noch an die sogenannten „Geisterspiele“?
Ein komplett leeres Stadion. „Nur“ die beiden Mannschaften, die gegeneinander spielen. Keine Zuschauer. Keine Fans. Keine gegnerischen Fans.
Im Grunde also auf den Kern reduziert. Alles, was nicht absolut relevant ist – nicht vorhanden. Ziemlich smart, könnte man denken.
Doch was fehlt?
Der Ansporn der Fans. Der Jubel bei einem Tor. Die Gesänge. Die Stimmung. Ja, auch die Pfiffe, bei schwachen Aktionen…
Gespielt wird trotzdem. Dennoch bin ich mir sicher, dass die Menschen drumherum wesentlich zur Stimmung und auch zum Spiel beitragen. Ich bin mir auch sicher, dass die Spieler den Ansporn der Fans brauchen, um ihr Potenzial voll und ganz auszuschöpfen.
Und wie ist es bei uns in den Unternehmen?
Findet dort auch „Geisterarbeit“ statt?
Menschen, die an Aufgaben arbeiten, ohne dass es jemand sieht? Ohne positive Bestärkung und Lob, wenn etwas gut läuft? Aber auch ohne den gewinnbringenden Hinweis, wenn sich etwas in die falsche Richtung entwickelt?
Wie schwer kann es werden, sich immer wieder aufzuraffen, wenn niemand deine Arbeit und deinen Beitrag wahrnimmt, auch mal bejubelt und einen Erfolg feiert?
Sehr schwer, würde ich sagen.
Dabei ist es doch ziemlich einfach. Gesehen werden will jeder – nicht nur die Mannschaften in den Stadien.
Es muss nicht gleich ein Torjubel am Arbeitsplatz sein, aber ein einfaches und ernst gemeintes „Danke, sehr gut gemacht“ wirkt oft energetisierend.
Ein bisschen Jubel am Arbeitsplatz schadet nicht – vorausgesetzt er ist gerechtfertigt.
Also, wie bejubelst du Arbeitsleistung, kleine oder auch große Erfolge? Schreibe es gerne in die Kommentare.
Mit allen guten Wünschen und maximalen Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

